05.07.17

neun dinge, die dir niemand über einen adoptierten hund erzählt


Braucht der Hund Gummistiefel? Eine Regenjacke? Hat er immer Hunger? Und wie schaffe ich es, dass er auf mich hört? Wer jetzt lacht, weiß nichts um die Gedanken eines frischen Hundebesitzers. Heute vor sechs Monaten habe ich Kelly im tiefsten Winter bei Schnee, Glatteis und Temperaturen von minus 20 Grad von der liebevollen Pflegemutter abgeholt, die etwa anderthalb Stunden entfernt wohnt. Nach sechs Monaten sieht die Welt komplett anders aus. Doch fünf Dinge hätte ich gern gewusst, bevor ich einen Hund adoptierte.....


❶ EIN HUND BRAUCHT KEINE MODE

 

Nein, ein Hund mit Unterfell braucht keinen Pulli. Sie ist ja eine Mischung aus Affenpinscher und Bolonka Zwetna. Wobei der Affenpinscher sowohl im Wesen (Tyrannengen) also auch in der Statur die Nase vorn hat. Das puschelige Schwänzchen und die drei Fellfarben schwarz, weiß und blond hat der Bolonka Zwetna beigesteuert. 

Aber so lustig das auch klingen mag. Bei Salz und Schnee habe ich mich schon gefragt, was mit den Pfötchen passiert. Ich habe sie dann mit Vaseline eingecremt wie mir eine liebe Studienkollegin geraten hat. Hundeschüchen hatte ich mal in New York gesehen. So süß das auch aussieht - hundefreundlich ist es wohl weniger. Rettungshunde tragen Schuhe wegen des Risikos, dem sie bei Brände etwa ausgesetzt sind. Aber ein Stadthund? Nee, nix für mich. Und schon gar nicht für einen so charakterstarken Hund wie Kelly. 

Daher habe ich auch das Regencape gleich wieder umgetauscht. Sie hat das Ding entsetzt angeguckt, dann mich als wollte sie sich vergewissern, dass ihr Frauchen noch alle beieinander hätte. An solchen Situationen merke ich sehr, wie eigenwillig Kelly mit ihren zweieinhalb Jahren ist. Sie sendet klare Signale aus. Und die Leitlinie für mich ist immer: Welche Art von Hund möchte ich haben? Ein Schoßhündchen als Accessoire einer durchgeknallten Modebloggerin, die gerade ihre Tasche vergessen hat, so dass der Hund für die nötige Aufmerksamkeit sorgen muss? Oder der Hund, der sie ist? Selbstbewusst, verschmust und verspielt? 

Sie hasst ihr Geschirr. Aber daran gewöhnen wir sie geduldig. Es ist super weich. Aber Kelly mag es nicht, weil wir sie damit besser an der Leine führen können. Das hat sie schon kapiert. Aber Geschirr muss sein.  




 

❷ LEINE UND HUNDESCHULE

 


Am Anfang habe ich mich vor Sorge kaum getraut Kelly mit anderen Hunden zusammen zu führen, weil in unserem Bekanntenkreis so schreckliche Geschichten von üblen Beissereien unter Hunden kursieren. Nicht aus der Luft gegriffen: ein akuter Fall ereignete sich in meiner Nachbarschaft und die kleine Bulldogge, die am Auge gebissen wurde, traf ich dann beim Tierarzt.

Viel von meiner Sorge genommen haben mir unsere Kurztrips an die Nordsee in Zeeland. Die holländische Küste ist ein Hundeparadies. In der Weite sammelten wir Erfahrung und Vertrauen. Seitdem trägt sie einen Bepper auf ihrem Geschirr "zeitweise taub" :). 

Wann lasse ich den Hund also von der Leine? Dann, wenn ich mich dazu bereit fühle. Beim ersten Mal habe ich innerlich schon gebangt. Doch je öfter sie folgte, wuchs das gegenseitige Vertrauen. Ich kenne jetzt ihr Verhalten und bin dennoch weiterhin auf der Hut. Denn, wie meine Hundetrainerin meinte, ist ein Hund halt ein Lebewesen und nicht 100 Prozent kontrollierbar. 

Auf die Hundeschule hätte ich nicht verzichten wollen. Ich hatte sechs Einzelstunden gebucht, weil ich alle meine Fragen loswerden wollte. In der Hundeschule hat sie natürlich immer ihr Engelsgesicht gezeigt. Das letzte Mal habe ich ihr aber auch geraten, folgsam zu sein und mich beim "Pfötchen geben" vor der Trainerin nicht zu blamieren. Und was passierte? Hunde sind ja kleine Schleimer und schlau. Kelly legte die beste Pfötchenübung bisher ab. *lach*  


❸ ÜBUNGEN

 

Ich übe Pfötchen nicht, um einen Zirkushund zu dressieren, sondern damit Kelly sich anfassen lässt beim Friseur. Sie ist nicht aggressiv, aber halt sehr vorsichtig fremden Situationen gegenüber. Wenn ich dabei bin, lässt sie manches Geschehen. Aber beim Friseur braucht es eine erfahrene Hand. 
Immerhin hat der erste Friseurbesuch ganz gut geklappt, auch wenn die junge Dame leider nicht genug Autorität hatte, um ihr die Pfoten und das Gesichtchen richtig schneiden zu können. 

Aus Jux und Spaß übe ich mit ihr jetzt neuerdings Hindernisse überspringen, weil Kelly so eine enorme Sprungkraft hat. Leider versagt Frauchen noch bei den Hindernissen, die momentan noch aus zwei Stofftieren bestehen. Kelly guckt dann immer so komisch, weil sie sich fragt, warum in aller Welt ich will, dass sie über die doofen Stofftiere steigt, um sich ihr Leckerli abzuholen. 😕😕😕


Inzwischen benutzen wir die richtige Schleppleine gar nicht mehr, sondern nur noch die normale Alltagsleine von etwa zwei Metern, die sie auch hinter sich herzieht in unserer Wohngegend. Vieles von dem, was ich mache und wie ich es mache, sind eigene Ideen. Darauf muss man allein kommen, indem man halt so gut es geht, den eigenen Hund kennenlernt. Was für ein Hund ist das? Aufgeweckt, ängstlich, abgeklärt? Je entspannter der Hund, desto leichter das Kämmen, Bürsten, Krallen schneiden. Ansonsten kostet es Zeit und Energie, den Hund zu entspannen. Ich habe die Fellpflege mittlerweile in den Abend verlegt, wenn die Schmusestunde angebrochen ist. Sie denkt ja mit und so arbeiten wir uns Stück für Stück voran. :)



 

❹ WAS BEDEUTET ES, EINEN HUND ZU ADOPTIEREN?

 


Mit Kelly haben wir das große Los gezogen. Sie ist nicht traumatisiert und hat offenbar keine schlimmen Erfahrungen gemacht. Aber das können wir nur vermuten. Ich hatte euch ja in meinen ersten Posts erzählt, was sie für eine Angst vor Männern hatte. Sogar vor meinem eigenen anfangs, was besonders herzzereißend war. Inzwischen sind Kelly und er ein Herz und eine Seele. Herrchen ist 'ne Wucht. 

Doch es bleibt immer eine Unbekannte. Kelly ist nicht verhaltensauffällig. So einen Hund sich zuzulegen, sollte sich wirklich jeder mehr als gut überlegen. Es ist absolut lobenswert, einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu bieten, weil er Schlimmes erlebt hat. Aber ich kann nur jedem inständig raten, sich zu prüfen und zu fragen, ob er sich den Herausforderungen auch gewachsen fühlt. Reine Tierliebe reicht dafür nämlich nicht. 

Warum ich das jetzt so sage? Weil meine Nachbarn zwei Hunde in ihrer achtzig Quadratmeter Wohnung halten und meine Nachbarin leider nicht in der Lage ist einen ihrer Hunde wirkungsvoll zu erziehen. Auf sie hört der "Problemhund" schlicht nicht. Er hat auch die Auflage, einen Maulkorb zu tragen. Tja, soviel zu Theorie und Praxis. 



❺ ANDERE HALTER

Ja, mit anderen Haltern lässt sich einiges erleben. Da sind zumal die Grüßer und die Nicht-Grüßer. Die Mürrischen und die Plauderer. Meine liebsten sind die schnell Beleidigten. Wenn Kelly desinteressiert ist an ihrem Hündchen (sie findet oft größere Hunde toll), dann nehmen die das gleich persönlich. Ich umgekehrt übrigens natürlich nicht auch...*lach*. Wie kann diese kleine, wollige Wurst es wagen.... 





 

❻ KRANKHEIT UND KOSTEN

 

Obwohl Kelly also so ausgeglichen und umgänglich ist, ist sie nicht ohne Herausforderungen. Und die heißen Gassi. Einige Male in den vergangenen sechs Monaten war ich morgens um drei oder vier Uhr mit ihr draußen, weil sie auf der Straße alles frisst, was nicht niet- und nagelfest ist. Ich trainiere mit ihr, damit Kelly das langfristig lässt. Es ist auch schon besser geworden, ganz weggehen wird es vermutlich nie. 
Letzen Monat war bisher der größte Schrecken: Kelly hatte über 40 Grad Fieber und ich war mit ihr jeden zweiten Tag beim Tierarzt, der sie mit Antibiotika und Spritzen gut behandelt hat. Das hat eine Menge Geld gekostet. Darüber beklage ich mich nicht. 




Aber sich einen Hund anzuschaffen, kann im Zweifel ganz schön teuer sein. Ich habe von Züchtern gehört, die vermitteln ihre Welpen nicht an Leute, die sich zuerst nach den Kosten erkundigen. Das verstehe ich jetzt viel besser als früher. Wenn das die wichtigste Frage bei einem ist, dann können sich die Personen ein Tier vermutlich nicht leisten. Und es wäre verantwortungslos eine Katze oder einen Hund in solche, wenn auch liebevoll-gemeinten Hände zu geben.

Bei ihrem Fieber haben wir erst nicht verstanden, warum Kelly nach einem Tag voller Herumtollens am Strand plötzlich viel stiller war. Weil wir damit keine Erfahrung hatten. Kelly ist enorm lebhaft Zuhause, sammelt die Tempos aus den Ecken, um sie sorgfältig in kleine Streifen zu zerfetzen. Nach drei Tagen kam es mir nach drei Tagen komisch vorkam, weil sie so still blieb. Sie war um die Schnauze total heiß und jetzt weiß ich, dass die Lefzen dann auch heiß sind, wenn ein Hund fiebert. 

Weil Kelly zu Durchfall oder besser gesagt, Verdauungsauffälligkeiten neigt, füttern wir Reis (als Sättigungsbeilage) und Nassfutter. Leider trinkt sie nicht immer genug, was dann zu Verstopfung führt. Wenn ich etwas von ihrem Nassfutter ins Wasser rühre und Trockenfutter reinplumpsen lasse, ist sie zum Trinken gezwungen. Sie hat also einen sehr empfindlichen Magen und wir wissen einfach nicht, was früher war. 

Als wir Kelly bekamen, war sie immer noch schrecklich dünn und abgemagert. Die Tierärztin führte mich in die Irre mit ihrer Aussage, dass sie nicht zunehmen bräuchte und dachte vermutlich an all die Dickerchen, die da draußen elendig ihr Dasein frissten. Doch der Hundetrainerin fiel Kellys Untergewicht auch auf und zum Hundeglück gab es daher eine Weile mehr zu fressen, so dass Kelly nicht nur zugenommen hat, sondern wir sie tatsächlich satt bekommen und sie weniger schlingt. 


  

❼ ALLEINSEIN UND ALLTAGSKRAM

 


Das Alleinsein war anfangs natürlich emotional, für alle Beteiligten. Wir haben Kelly so gut wie nie komplett allein gelassen, sondern jeder hatte mal Hundedienst. Ich will sie auch selten allein lassen, weil ich gern mit ihr zusammen bin. Geholfen hat, dass ich nur an drei Tagen vormittags weg bin. Zur Ablenkung bekam sie ihren Kong zum Schlecken. Mittlerweile schleppt sie ihre Stofftiere in den Flur und döst vor sich hin. Auch im Auto wartet sie lieber kurz auf mich, anstatt rein- und rauszuhopsen. Was ich neu gelernt habe, ist mit einer Hand zu tippen, weil Kelly gern auf meinem Schoß ihr Schläfchen hält. :) Unsere Smartphones und Laptops betrachtet sie als ihre natürlichen Feinde. 😜

Außenstehende mögen das nun gleich als verwöhnt bewerten. Aber das Leben mit einem Hund aus dem Tierheim ist auf seine Art besonders und für uns passt es so.

Die neueste Herausforderung, die uns alle erwartet ist im Korb mit Frauchen Fahrrad zu fahren. Ich sehe ihr skeptisches Köpfchen schon vor mir. Das wird ein Spaß!


❽ WAS MACHT DAS MIT MIR?


Der Hund hat mein Leben total verändert und auf den Kopf gestellt. Kleine Kostprobe? Ich bin jetzt Frühaufsteherin. Vieles von dem, was passiert, ist so neu, dass ich quasi in den Erziehungsurlaub gegangen bin. Seit Januar habe ich mir bis jetzt zum Sommer gegeben, um uns allen Zeit zu lassen für das neue Leben, das mit ihr begonnen hat. 

Immer wieder kommt der Vergleich zum Kinder kriegen. Das ist ziemlich nah dran. Mit dem einen Unterschied, dass der Hund für immer von der abhängig ist und nie aus dem Haus geht. Die Verantwortung ist immer da.  

Einladungen? Wenn ich Kelly mitnehmen kann. Es macht mir einfach weniger Spaß, sie Zuhause zu lassen. Damit wir uns richtig verstehen. Ich will das so. Neulich waren wir in einen Schrebergarten zum Grillen eingeladen, aber dort sind keine Hunde erlaubt. *Hmpf* So sehr ich mich über die Einladung bei netten Bekannten freute, so viel weniger Spaß macht das Grillen. 

Andere Hobbies? Theater spielen habe ich vorerst zurückgestellt. Auch die Blogaktivitäten sind gebündelt, wie ich euch schon vor kurzem schrieb. Wir haben gerade von einer anderen Hundebesitzerin, Kellys Freundin Molly, einen super Tipp für eine Hundepension bekommen. Mollys Frauchen hat in New York gelebt, ist Flugbegleiterin und hat uns schon aufgeklärt, unter welchen Bedingungen Hunde mit ins Flugzeug können. Denn ich möchte Kelly unbedingt mit nach San Diego nehmen. Aber das ist Zukunftsmusik. Aktuell muss ich gerade mein neues Schlafdefizit verarbeiten, weil sie heute Nacht um vier Uhr wieder vor die Tür musste. 




❾ KELLY KOOL

 

Kelly ist total cool im Umgang mit anderen Hunden. Wenn sie einen nicht mag oder es ihr zu bunt wird, mit aufdringlichen Artgenossen, setzt sie sich einfach ins Gras. Dann verduftet der Kollege meist schnell. Aber eigentlich ist sie total aufgeschlossen. "Hallo, kennen wir uns? Ich bin Kelly", damit lässt sich ihr umgängliches Wesen auf den Punkt bringen. Kelly ist unerschrocken, entdeckungsfreudig und eine Anführerin. (Leine!:))

Sie hat mit uns gerade unseren Hochzeitstag gefeiert. Zuhause hat sie ein schönes Bettchen, schläft bevorzugt im Sommer aber auf dem Laminat oder im Sessel. Kelly darf bei uns Zuhause eine ganze Menge. Aber sie bekommt Nullkommanix vom Tisch, darf nicht betteln und muss sich bei anderen Leuten in der Wohnung benehmen. Da gibt es kein Vertun. In der Regel schnuppert sie alles ab und haut sich dann gelangweilt auf ihre Decke, die ich für sie mitnehme zusätzlich zu ihrem Spielzeug. 

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Kelly ist heimisch geworden und entspannt sich immer mehr. Neulich fing sie an, Stöckchen herumzuschleppen. Sie hat am liebsten ihr komplettes Rudel um sich. Wenn einer von uns nach Hause kommt, rast sie zum anderen, damit der nicht trödelt und schnell die Tür öffnet. Dann müssen wir drei uns erstmal gemeinsam begrüßen. Sie ist eine Zusammenführerin. Auch bei ihrem Spielzeug. Kelly spielt eine Weile mit dem einen, dann zum Ausgleich mit dem anderen. 

Und wenn sie als Tierheimhund jetzt ohne Leine durch das Gras im Park hopst, dann bin ich sicher, dass Kelly dabei lächelt.  Sie ist bei uns der Star, aber ihren eigenen Instagram-Account hat sie nicht und braucht sie auch nicht. Ich folge dafür gern zwei Instagram-Accounts "Gunnar the Affen" und "tinysunshiny"

Auf Pinterest habe ich natürlich ein Board mit allen Nützlichen und Unnützlichen rund um den kleinen Hund eingerichtet, was ich selber ausprobiert und für hilfreich erfahren habe. Also beispielsweise das Rezept für eine Möhrensuppe bei Durchfall oder 5 Tricks für mehr Aufmerksamkeit, die auch meiner Philosophie entsprechen, das heißt, Vertrauen aufbauen. Wenn Kelly mich anschaut, nicke ich ihr immer zu. Und was meint, ihr wie sehr ich dieser Definition eines "Frauchens" entspreche, die ich auf Pinterest gefunden habe? *lach*

Übrigens: Nur, weil Hunde keine Mode brauchen, bin ich als Frauchen noch lange nicht vor Tiermotiven gefeit: Gucci hat eine Tasche mit Hunden!!! :) Und auch die Mopssocken finde ich megawitzig! Aber pssst, verpetzt mich nicht bei Kelly....




Hat jemand seinen Hund schon im Fahrradkorb transportiert oder einen Alles-auf-der-Straße-Fresser Zuhause? 


-Sabina

Kommentare:

  1. Liebe Sabina, Kelly ist so eine süße Maus, ähm Hund :)
    Du machst das alles Bestens. Und viele Dinge muss man wirklich für sich und den Hund finden. Wie Du schreibst ein Hund ist ein Lebewesen und jedes Lebewesen ist anders. Für uns ist immer Liebe das absolut Notwendigste gewesen. Liebe und Sicherheit. Hundeschule ist toll. Mit Shelly war ich auch in der Hundeschule, Luna hat irgendwie alles schon als Welpe so gut gemacht, dass wir darauf verzichtet haben. Ich habe noch nie einen Welpen gehabt der perfekt an der Leine lief und nicht zog. Luna hat das gemacht.
    Reisen ist für Hunde richtig Stress, aber ich verstehe dass Du sie mitnehmen möchtest.
    Weiterhin viel Spaß mit eurer Süßen, liebe Grüße Tina

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    1. Auf den Austausch mit anderen Haltern möchte ich echt nicht verzichten. Gut zu wissen, dass ihr auch nicht für alles Hundeschule macht.

      Was machst du bei Hitze Tina? Kriegt Luna Eis?

      Danke auch dir für die wohlwollenden Worte. Das tut sehr gut...LG Sabina

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  2. ihr habt euch wirklich gefunden!!
    und du hast einen prima instinkt im umgang mit kelly. das ist eine gabe - das kann nicht jeder - siehe deine nachbarin. das herzrasen beim 1.x ohne leine kann ich verstehen - und auch dass du immer noch unruhig bist deswegen - was glaubst du wie schwer es mir fällt lisbeth draussen rumstromern zu lassen!! :-)
    knuffel kelly von uns! xxxxx

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    1. Wird gemacht...sie findet Katzen total cool. Die geben ihr euns auf die Nase, was sie kein bißchen beeindruckt :)

      Danke für die guten Worte. Das tut gut und ich kann deine Sorge auch total verstehen, obwohl du im Wald bist, weiss man ja nie, nicht wahr?

      LG Sabina und Knuddel zurück

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  3. Liebe Sabina, mich hat Deine Beschreibung gerührt. Ich finde es absolut wundervoll, dass Du in der Lage bist Kelly so lieb zu haben. Egal ob bei einem Kind oder einem Tier, dass Du leider nicht vom ersten Tag an bei Dir hattest- Du benötigst eine intensive Zeit Dich wirklich kennen zu lernen. Es gibt nun mal eine unbekannte Vorgeschichte. Das wichtigste ist Vertrauen und ich glaube ganz sicher, dass Ihr Drei auf dem absolut richtigen Weg seid. Viel Spaß miteinander. Liebe Grüße. Gabriele

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    1. Liebe Gabriele, du hast mich deinem warmherzigen Kommentar auch berührt. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Danke für dein freundliches und aufmerksames Feedback. Das tut sehr gut so ein bißchen Zuspruch. Ohne das geht es ja auch nicht. Ganz herzliche Grüße zu dir und bis bald! Sabina

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  4. Ich stelle mir gerade Fine im Fahrradkorb vor - die fände das vermutlich toll, aber ist doch etwas zu groß. Alles-von-der-Straße-Fresser ist sie nicht, sie sucht sich schon die echten Delikatessen raus ;-) Aber ein scharfes "Aus" und das Mahl ist beendet. Das funktioniert hervorragend, ebenso wie das Gehen ohne Leine. Außer, ein Heißluftballon kommt des Weges...
    Liebe Grüße
    Fran
    P.S. Kinder sind definitiv schwieriger als Hunde. Ab einem gewissen Alter diskutieren die anstatt sich zu freuen, wenn man nach Hause kommt *grins*

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    1. Mensch, biete deinen Hund öfer mal etwas Neues ;-) Ab in den Fahrradkorb....LG Sabina

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  5. Liebe Sabina,
    man wächst mit seinen Aufgaben. Kelly ist vielleicht eine "Herausforderung", aber sehr süß. Ich finde, Ihr habt das gut gemeistert. Mit Jake und Elwood geht es uns ähnlich. Katzen sind sehr eigensinnig.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Ja, Kelly mag Katzen. Wie ich schon an Beate schrieb, weil sie bei der Pflegefamilie welche hatten. Sie ist halt so unendlich neugierig und sozial. The more, the merrier....LG zu euch und Knuddler für J&E, die ja auch megacool sind :)

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  6. das foto von euch beiden sieht aber schon aus wie bloggerstar mit modehündchen. zum glück gibt's klugen text zu bild ;-)
    liebe grüße
    bärbel

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    1. hihi, du hast mich durchschaut meine Liebe! ;-)

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  7. Ich denke das ist mit dem eigenen Hund, wie mit den eigenen Kindern. Man muss sich seine Regeln und Gewohnheiten selber schaffen und auf sein Herz und seinen Verstand hören. Kelly ist so eine Süße!
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Ja, das ist sie. Das ist ihre Masche, damit hebbelt sie jeden aus. Sogar die Tierärzte. :) Danke liebe Sabine, das ist beruhigend zu wissen. Herzliche Grüße zu dir und danke wie immer für deinen Besuch! Sabina

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  8. Kelly ist so süß und auch so ein "Können-diese-Augen-lügen" Hund bei dem es schwerfällt konsequent zu sein liebe Sabina. Beim Lesen deines Posts habe ich an vielen Stellen schmunzeln müssen. Obwohl wie Rocky schon als Welpe bekommen haben, läuft bei uns vieles ähnlich wie bei dir. Die Sturheit als Charaktereigenschaft des Shih Tzu zeigt sich bei ihm erst jetzt so richtig. Beim Friseurbesuch bleibt das Schneiden der Pfoten (sowohl mit der Maschine aks auch von Hand) sowie von Ohren und Gesicht problematisch. Da helfen weder Leckerlis noch Resolutheit noch sonst was. Das ist jedesmal ein ziemliches Theater obwohl er das von Kleinauf kennt. Im Korb auf dem Fahrrad (egal ob vorne oder hinten) ist dagegen überhaupt kein Problem. Hauptsache er darf dabei sein. Ob im Urlaub, um Restaurant oder bei Bekannten, da ist er der liebste Hund. Auch auf dem Hundeplatz benimmt er sich vorbildlich. Nur zu Hause muss man ab und an mal testen, wer denn der Chef ist ;). Von seiner Allesfresserei war er schon mal ernsthaft krank und wir mussten mehrfach mit ihm zum Tierarzt. Inzwischen lässt er sich da schneller ausbremsen (er wird Ende des Jahres vier).

    Das mit Eis bei Hitze habe ich bisher noch nie gehört. Mit dem dunklen Fell und der kurzen Schnauze macht ihm die Hitze ganz schön zu schaffen, auch wenn im Sommer das Fell immer ziemlich kurz geschoren ist. Wie ist das bei Kelly?

    Dafür das Kelly aus dem Tierheim ist, klappt es nach 6 Monaten bei euch supergut. Von Bekannten weiß ich, dass das nicht immer selbstverständlich ist. Ein tolles Zeichen ist auch das die so gerne auf dem Schoß kommt. Auch wenn Rocky gerne kuschelt, auf den Schoß mag er überhaupt nicht. Bei einer guten Bindung und dem Vertrauensverhältnis das ihr habt, bewältigt ihr den Transport auf dem Fahrrad ganz sicher. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen ;). Liebe Grüße Ursula

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    1. Ich habe sie nicht kurz scheren lassen, sondern nur kürzer geschnitten sowie das Unterfell entfernen lassen. Dann bleibt genug Fell, so dass sie keinen Sonnenbrand bekommt und der Wind durchblasen und kühlen kann.

      Also das mit dem Eis ist mal eine Abwechslung. Mag sie gern. Natürlich:) Ist Frischkäse mit dem üblichen Nassfutter (50:50) plus Wasser zum Glattstreichen und einen kleinen Tick Honig. Kannst auch Quark nehmen oder Möhren, was auch immer. Einfrieren und dann lass ich sie den Kong auslecken. ;-)

      Danke für deine Erfahrungen. Das ist doch dann beruhigend zu wissen. Fühle mich gleich besser. War sehr hilfreich liebe Ursula. Und entschuldige bitte auch, dass ich auf Insta noch nicht geantwortet habe. Bin einfach noch nicht dazu gekommen.

      Lese aber immer sehr sorgfältig und freue mich. Hab noch einen schönen Tag und Knuffel auch für Rocky. Musste total lachen wegen der Chefsache zuhause....kenn ich...LG Sabina und Kelly

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